An der Bildungs- und Erziehungsmisere sind alle Beteiligten schuld
- Die Gesellschaft
Zunächst und vorrangig sind, wie in allen anderen Bereichen des Lebens, die Menschen, die Gesellschaft, also ihr selbst mit euren lebensfremden, aber gut klingenden Ideen, schuld. Zum einen nimmt man den arbeitswilligen, fleißigen, wissbegierigen und lerngierigen Schüler an, der mir in vierzig Jahren Schuldienst nie begegnet ist und der auch der von mir entdeckten philosophischen Lehre vom effektiven Überlebenskampf („Wolffianismus“) widerspräche. Vorzufinden ist ein ungebildetes, arbeitseinsparendes Wesen, das vor allem Freizeit und Geld will, also ihr und eure Kinder. Da man mit dieser Haltung nicht wirklich lernen kann, braucht es andere Methoden, die unten vorgestellt werden. Die Menschen haben auch die schlechte Haltung, bestimmte Dinge, die „in“ sind, als „sexy“, also toll zu finden, auch wenn sie der größte Käse sind. Aber hat sich erst einmal eine Dummheit eingeschlichen, dann ist es schwer, die den Leuten wieder auszureden und abzugewöhnen. Dies trifft vor allem auf die modernen Unterrichtsmethoden zu, die eine Hauptursache für das Versagen unseres Schulsystems sind, allerdings wiederum eine nicht so gravierende Ursache, wie die Disziplinlosigkeit von Schülern und Eltern, also von euch.
- Die Eltern
Besonders ärgerlich bei den Eltern ist neben der Tatsache, dass es ihnen schon von Prinzip her kein Lehrer Recht machen kann, ihre Fortschrittsgläubigkeit. Trumpft ein Lehrer mit den beliebten Begriffen auf, Freiarbeit, Individualisierung, Entdeckendes Lernen, Projektarbeit, Kooperatives Lernen usw. dann hat er die Eltern im Sack, das finden die toll, wenn ihre Kinder so modern und auf jeden Fall zur Selbstständigkeit und zu Selbstbewusstsein erzogen werden, dabei kapieren sie gar nicht, dass ihre Kinder oder Kinder in bestimmten Altersstufen gar nicht dafür geeignet sind und wegen der mangelnden und auch von den Eltern zerstörten Disziplin und Autorität des Lehrers gar nicht zu diesen Arbeiten, die vor allem Selbstdisziplin erfordern, fähig sind. Freiarbeit heißt nämlich nicht, dass Kinder kreischend durch das Schulhaus laufen.
Dazu wird jedem Elternteil zur Sicherheit eingebläut, dass sein Kind eigentlich intelligent sei, auch wenn es noch so blöd ist, aber das geht den Eltern, wie so manch anderer Unsinn, runter wie Öl. Folglich kann es nur am Lehrer liegen, wenn es nicht klappt, während der Schüler gut ist, wenn es klappt.
Wirklich problematisch ist die Neidhaltung auf den angeblichen Halbtagsjob mit sicherem Gehalt und viel zu viel Ferien, denn Lehrer arbeiten viel und mit hohem nervlichen Aufwand. Dies ist deshalb so problematisch, weil sie die Autorität und den Respekt vor dem Lehrer zerstört, damit die Disziplin im Unterricht verloren geht und somit die Basis der Informationserarbeitung und -verarbeitung verhindert. Das Ergebnis sind ungebildete und ungezogene Schüler, eben der Durchschnittsdepp unserer Gesellschaft. Die Wahrheit, die niemand sehen will und der von einer riesigen Mehrheit widersprochen wird, was ja in der Demokratie leicht möglich ist, ist die, dass die Lehrer wahrscheinlich intelligenter sind als die meisten Eltern, einen harten und langen Ausbildungsweg hinter sich haben und, wenn sie engagiert sind, genug zu tun haben, meist mehr als die Typen, die am Abend einfach den Hammer fallen lassen, falls sie sich nicht einfach im Bett wälzen und Bürgergeld abkassieren.
Allzu gerne wenden sich die Leute weiterhin gegen die da oben und auch die Lehrer, mancher weiß sogar alles besser als der Lehrer, ohne zu sehen, dass sie nicht besser sind als die da oben. Wieder ist die Zerstörung des Respekts, der Autorität und der Disziplin vorprogrammiert.
Schließlich gefällt den Menschen, wenn man ihrem Wunsch nach Freiheit und Selbstständigkeit entspricht, also solche Arbeitsformen einsetzt, die zwar nichts bringen, aber nichts bringen, übrigens ist bei allen Menschen neben diesem Pochen auf seine Freiheit gleich daneben, eigentlich unvereinbar, aber wer erkennt dies schon oder will das erkennen, die Haltung da, dass man bei dem geringsten Problem den Staat und die Sozialmaßnahmen braucht. Klar, dass Menschen annehmen, dass sie toll, aber unterdrückt sind, den Lehrer nicht in seinem Bemühen unterstützen, für Ruhe, Ordnung und Disziplin zu sorgen, was aber die Voraussetzung für echtes Arbeiten und Lernen wäre. Diese Verhaltensweisen passen also nicht zusammen, prägt aber die Gesellschaft und damit auch die Schule.
- Wie an allem: Alle linken Parteien und die Grünen
Ein großes Problem sind auch die Linken und die Grünen, wie immer halt. Mit ihrer Ablehnung jeder Obrigkeit, die aus unserer Geschichte kommt, untergraben sie leider auch die Autorität des Lehrers, ohne diese und ohne Respekt vor ihm, gibt es keine Disziplin und damit auch keinen Lernerfolg, denn Disziplin ist in allen Lebenslagen die Voraussetzung für Erfolg.
Besonders schädlich ist es, dass sich viele der Linken und Grünen als Gutmenschen fühlen. Zum einen lehnen sie Disziplinierungen, nennen wir es Strafen, ab, denn der Mensch und alle Schüler sind ja gut, müssen also nicht bestraft werden. Ich habe solche Schüler, Eltern und Menschen in vierzig Jahren nicht kennengelernt, sonst hätte ich ja eine andere Philosophie entwickelt, und meine stimmt leider immer.
Daneben haben diese linken und grünen Gutmenschen den unbedingten Drang aus ihrem verschrobenen Gerechtigkeitsempfinden heraus, alle entdeckten Benachteiligungen auszugleichen mit dem Ziel alles zu nivellieren. Auf der höchsten Stufe meiner Philosophie des Überlebenskampfes geht es jedoch gerade darum, sich zu vergleichen, vor allem besser zu sein, nicht der Beste, aber besser als der Anderer. Wie jeder andere Ansatz der Linken und Grünen und aller Gutmenschen geht auch dieser an der Wirklichkeit des Daseins vorbei und führt zum Untergang einer Gesellschaft. Beispiel: Da zuhause bei Hausaufgaben den Schülern unterschiedlich geholfen werden kann, soll der Lehrer auf Hausaufgaben verzichten, das sei gerecht. Das Ergebnis mangelnder Übung und Wiederholung ist jedoch das Absenken der Leistung. Das bedeutet, der Ansatz der Spinner führt zur zunehmend gleichen Verblödung, aber immerhin ist die Dummheit nivelliert, klingt gerecht. Ist es aber nicht. Gerecht ist, dass jeder nach seiner Leistung belohnt wird, und diese Haltung allein führt zur Leistungsbereitschaft und zu einem prosperierenden Staatswesen.
- Die pädagogischen Wissenschaftler
Die Meinung der Gesellschaft setzt sich in allen Bereichen durch, oft wird sie aber auch von Leuten geprägt, die sich profilieren wollen, die etwas Neues bringen müssen, vielleicht sogar ein neues Menschenbild, das natürlich nichts mit dem Menschen an sich zu tun hat, abs gut klingt, und wodurch man sich zum Intellektuellen, aber auch Gutmenschen macht. Es geht um die pädagogischen Wissenschaftler, Doktoren, Professoren an der Uni usw. Diese pädgogischen Gurus an der Uni geben den Kurs für ihre Fakultät und die nachgeordneten Institutionen, also auch den Kultusministerien und den Schulen und der Gesellschaft für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vor, das heißt, wenn sie Mist schwafeln entsteht eine Gesellschaft, die völlig neben jeder Wirklichkeit lebt. Diese Leute haben zwar von der schulischen Wirklichkeit keine Ahnung und wollen sie auch nicht haben, weil sie ahnen, dass diese Wirklichkeit nichts mit ihren neuen Ideen, mit denen sie sich profilieren wollen, zu tun haben, aber es geht ihnen ja schließlich nur um die Profilierung, obwohl, manche bilden sie sich in ihrer Weltfremdheit tatsächlich ein, sie würden die Gesellschaft und damit auch die Schule verbessern. Diese müssen, wenn sie sich profilieren wollen, immer wieder mit neuen Ideen um die Ecke kommen, nehmen gerne gesellschaftliche Entwicklungen auf und predigen sie, ohne darüber nachzudenken, ob sie wirklich etwas für Bildung und Erziehung bringen. Die meisten der neuen Ideen sind jedoch für diese Ziele ungeeignet, klingen aber gut, damit kann man auf sich aufmerksam machen und so wird wieder eine Generation mit Spinnereien vergewaltigt.
- Die Politiker
Die Meinung der Gesellschaft setzt sich natürlich in allen Bereichen durch, Politiker, die gewählt werden wollen, dürfen nichts Anderes sagen, als das, was die Menschen fordern, auch wenn es noch so blöd ist. Daher unterstützen Politiker angesagte Strömungen und es ist ihnen sowohl egal, unter welchen Bedingungen ein Lehrer arbeiten muss oder ob die Kinder etwas lernen, ihr Ziel muss es allein sein, die nächsten Wahlen zu gewinnen, sonst gewinnt der genauso gewissenlose, aber im Heucheln bessere Politiker einer anderen Partei. Natürlich wird mir hier von der Politik heftig widersprochen, aber auch dieser Widerspruch ist nur geheuchelt.
Jedenfalls kommen die irren Meinungen der Bevölkerung bei den Politikern an und die Kultusminister setzen sie in einer Weise um, dass kein Lehrer mehr normal unterrichten kann, viele verlassen früher den Schuldienst, sind krank, brauchen psychiatrische Unterstützung, hinter vorgehaltener Hand kann man die Klagen hören, natürlich nicht offen, denn dann sind alle schnell bei der Hand und man ist einfach ungeeignet für den Beruf. Was für eine Heuchelei? Niemand sagt die Wahrheit, also geht alles den Bach runter, das kann man ja an den Pisa-Ergebnissen sehen.
- Die Schulaufsicht
Kommen wir zu den Schulräten und den Rektoren. Was sind deren Interessen, nun vor allem folgende: Zum einen wollen sie natürlich ebenfalls als modern gelten und fördern und fordern entsprechende Aktionen, also auch hier ist das Lernergebnis der Schüler zweitrangig. Zum anderen wollen sie vor allem Ruhe haben, keinen Ärger mit den Eltern oder dem Schulrat, im Falle des Rektors, oder dem Kultusministerium. Die Folge ist zum einen, dass sie die sinnlosen Dummheiten der Gesellschaft umsetzen und durchsetzen, zum anderen unterstützen sie keine Kollegen, deren Ziel es ist, in der Schule die Disziplin an erste Stelle zu setzen, die wäre ja auch geeignet, ein KZ zu leiten, wie es ein Sozidummkopf einst äußerte, verschweigend oder nicht wissend, dass ohne Disziplin nichts und nirgendwo etwas geht. Sie fordern von den Lehrern vielmehr gute Ergebnisse, sorgen jedoch nicht für die nötigen Rahmenbedingungen und machen noch Druck auf die Lehrer, wenn sie nicht spuren. Man sieht: Heute ist der Lehrer wirklich verloren und ein ganz armer Hund, der alleinsteht, bei seinem Versuch, die Gesellschaft zu retten, bis er nicht mehr kann und sich lieber ein Wohnmobil kauft und flieht, um alles zu vergessen.
- Die Lehrer und -innen, ja auch die
Angekommen bei den Lehrern und Lehrerinnen stellen wir fest, dass diese ganz arme Hunde sind, denn sie sind der Spielball der Gesellschaft, wildgewordener, besserwisserischer, egoistischer, respektloser Eltern, die Selbstbewusstsein bei gleichzeitiger Dummheit strotzenden disziplinlosen Kinder, aber auch ihrer wie gesehen fehlgeleiteten, sie im Stich lassenden Vorgesetzten sowie ihren vom Konkurrenzdenken besessenen Kollegen ausgesetzt. Mein Lieblingskollege war immer der Heuchler, der stets betonte, dass er in seiner Klasse keine Probleme hätte, den man dann aber immer zum Hauseingang des Psychiaters hineingehen sah.
Das Hauptproblem der Lehrer ist jedoch dasselbe, wie das der Gesellschaft an sich. Echtes Lernen und echte, harte Arbeit wird auch von ihnen ersetzt durch Show, einmal müssen sie durch ihre Performance der Gesellschaft genügen, zum anderen dem Schulrat, der leider tatsächlich in den Prüfungsstunden eine aufwändige Präsentation erwartet, mein Gott, wie kann man denn nur so daneben liegen. Nichts Schlimmeres als zwei Pädagogen, welcher Art auch immer, die sich über soziale oder moderne Projekte in ihren Klassen leidenschaftlich unterhalten, aber die Arbeiten der Schüler nicht mehr korrigieren. Aber die Lehrer müssen diese Erwartungen erfüllen, wenn sie überleben wollen: moderne, wenn auch ineffiziente Arbeitsmethoden, kameradschaftlicher Umgang mit Eltern und Schülern, Shows für den Rektor und den Schulrat und vor allem endloses Geschwatz darüber. In diesem Land wird man zu einem Meister sicher erzogen, dem Schwatzmeister.
- Die Lösung: Veränderte Rahmenbedingungen
Und damit wären wir bei der Lösung. Was muss sich in der Schule ändern, damit es wieder aufwärts mit unserem Land geht.
a. Disziplin
Oberstes Ziel und erste Voraussetzung des Lernens, sei es um Bildung oder Erziehung geht, ist die Disziplin. Wir müssen unserem Nachwuchs wieder diszipliniertes Verhalten anerziehen. Verstöße gegen dieses Prinzip, also undiszipliniertes Verhalten, stört das Lernen der anderen Schüler und macht das eigene unmöglich.
Und hier kommt es gleich zum zweiten wichtigen Prinzip: Der Leistungsbereitschaft. Was ist denn das für ein gestörtes Land, in dem die Menschen sich über die Leistung lustig machen, also die Tugend, die unser Land groß und reich und in den letzten Jahren arm und zum Deppen und kranken Mann Europas gemacht hat, der übrigens trotzdem noch das Meiste in die EU einzahlt. Die Leute wollen nur noch Freizeit, chillen oder von einem Event zum anderen oder permanent in Urlaub. Niemand will mehr arbeiten oder etwas leisten. Das sind die Kennzeichen eines auf das Ende zusteuernden Gemeinwesens. Hier muss auch in der Schule gegengesteuert werden. Es muss echte Arbeit und Leistung gefordert und anerzogen werden, den Menschen und den Schülern muss gesagt werden, dass es schön ist, etwas zu schaffen und sich am Ergebnis zu freuen.
Disziplin und Leistung sind die beiden Prinzipien, die ein Land nach vorne bringen.
Und da Lehrer Lohn erhalten, wäre es eine Verschwendung von Steuergeldern, wenn ihre Tätigkeit für die Steuerzahler keinen Erfolg bringen würde. Folglich müssen Maßnahmen neben den bereits vorhandenen, die viel zu wenig genützt werden, eingeführt werden, die die Disziplin und die Leistungsbereitschaft garantieren. Diese sollten immer zu echtem Arbeiten führen und wirklich weh tun. Strafarbeiten, Nacharbeit und vor allem das individuelle Time-out, nennen wir es deutsch, die sofortige Isolation von störenden Schülern in einem Raum, in dem jeder Störer seine individuelle Kabine besetzt und dort für sich arbeitet und erst nach Hause darf, wenn er die Arbeit erledigt hat. Im Falle des Durchfallens droht ein Zusatzunterricht in den Ferien bis man die Lernziele erreicht hat. Diese Aktionen boykottierende Eltern bekommen finanzielle Strafen, denn sie gefährden den effizienten Einsatz des Lehrerlohns. Eltern die sich gegen den Lehrer, die Schule und die Disziplin stellen oder die nicht in der Lage oder willens sind, ihre Kinder zu diszipliniertem Arbeiten zu bringen, müssen finanziell angegangen werden – und diese Strafen dürfen nicht vom Sozialamt ausgeglichen werden. Schluss mit diesem ganze Sozialismusscheiß. Oder bei einem Totalversagen der Eltern werden ihnen natürlich die Kinder weggenommen und in einem Heim ausgebildet und erzogen.
Hier kommen auch nochmals die Eltern als wesentlicher Teil der Gesellschaft ins Spiel. Eltern sind immer der Ansicht, dass ihre Kinder etwas ganz Besonderes sind, sie begreifen nicht, dass sie schon froh sein können, wenn etwas Durchschnittliches herauskommt. Genau wie alle anderen Menschen, kann ihnen und ihren Kindern auch kein Lehrer jemals gerecht werden, was er auch tut, es ist falsch, auf jeden Fall aber immer zu wenig, dies gehört zum effizient zu gestaltetem Überlebenskampf, von dem ich in meiner Philosophie „Wolffianismus“ und in meinen Werken spreche. Hielten sich früher die Eltern wenigstens noch zurück und unterstützten den Lehrer in seinem Bemühen um Disziplin, sind sie heute zum größten Störfaktor in der Schule geworden. Ein Kollege hatte immer die Meinung, die Eltern würden folgendes sagen: „Mein Kind ist zwar dumm und faul, aber dafür frech.“ Heute bekommen Lehrer permanent von diesen Leuten genau gesagt, was zu tun ist, sie sehen dies als ihr verbrieftes Recht, so als hätten sie auch eine pädagogische Ausbildung, die sie aber auch nicht brauchen, da es ihnen ja nicht um eine Verbesserung des Unterrichts geht, sondern darum, ihre Interessen durchzusetzen. Dabei ist ihnen, wie es in der Gesellschaft üblich geworden ist, jedes Mittel und jede Gemeinheit Recht. Wohl dem Lehrer, der einen Direktor und einen Schulrat hat, der sich nicht um die Belange der Eltern schert, also keinem. Und wohl dem Lehrer, der Schülereltern hat, die begriffen haben, dass ihnen ihr Kind als Erwachsener nur dann Freude macht und ihnen nicht auf der Tasche liegt, wenn sie den Lehrer bei seiner Bildungs- und Erziehungsarbeit unterstützt haben.
Der Gipfel der Dummheit der Menschen ist der Wahnsinn, dass Lehrer zunehmend körperlich angegriffen werden. Man stelle sich das vor, diejenigen, die einem die Bildung -und hoffentlich Erziehung- nahebringen, mit denen man sein Leben erfolgreich bewältigen kann, werden angegriffen. Dies ist natürlich zum einen der durch die Migranten mitgebrachte aggressive Kultur geschuldet, hat aber eine allgemein menschliche Dimension. Nein, hier geht es nicht mehr um den noch nachvollziehbaren egoistischen Daseinskampf, den man durch ein weises Gesprächsverhalten von den Lehrern relativieren kann, hier geht es um eine andere Eigenart der menschlichen Gattung, dem vermeintlichen Freiheitsdrang. Denn die gleichen Menschen, die in jeder Situation nach dem überbordenden und überlasteten Sozialstaat und seinen 500 Maßnahmen schreien, legen größten Wert darauf, dass ihre Freiheit bewahrt bleibt, auch wenn es sich in Wirklichkeit schon um Anarchie handelt, aber dieser Ansicht kann man ja bei den Wahlen wieder einen Denkzettel verpassen. Die Menschen schreien zwar bei jeder Kleinigkeit nach der Hilfe des Staates, fordern jedoch bedingungslose Freiheit in ihren Angelegenheiten und in ihrem Verhalten. Das führt schließlich dazu, dass man sich gegen die Vertreter des Staates mit allen Mitteln, auch mit Gewalt, wehren darf. Insgesamt ist bei all den in unserem Land mehr und mehr vorkommenden menschlichen Dummheiten folgendes festzustellen: Ein System, in dem es den Menschen möglich ist, ihren Überlebenskampf über ihre Wahlmöglichkeit auch über Schulden durchzusetzen und gleichzeitig ihren Freiheitsdrang auf die selbe Art zu erzwingen, ein solches System pervertiert die Demokratie und wird über die Stadien nichtreformierbare Funktionsunfähigkeit (haben wir bereits) und Chaos zur Untergang der Demokratie führen.
b. Wiederbeleben alter Bereiche: Bildung und Erziehung
Ziel der Schule müssen wieder Bildung und durchaus Erziehung sein. Der Lehrer hat das Recht und die Pflicht, alles zu unternehmen, dass die Schüler das Bildungsziel erreichen, er ist aber die Aufgabe und das Recht, ja, ist dafür verantwortlich, dass die Kinder zu anständigen Menschen erzogen werden, zu respektvollen, toleranten, verständnisvollen und leistungsorientierten Wesen. Das bedeutet, das Recht zur Erziehung haben nun nicht mehr nur die Eltern. Ziele der Erziehung sind nicht mehr Selbstüberschätzung und Selbstdarstellung, sondern wie gesagt, anständiges Benehmen gegenüber dem Nächsten. Das meint eine Einstellung, die einem sagt, was man tut und was man nicht tun darf. Menschen und Schüler, die sich schlecht verhalten, undiszipliniert, leistungsunwillig, die anderen ausnutzend, aber auch arrogant usw. müssen angeprangert werden.
c. Neue Leitfächer
Die Schüler müssen auf das Leben vorbereitet werden, indem sie mit dem für ein Lebewesen und eine Gesellschaft wichtige Fähigkeiten ausgestattet sind. Diese werden in folgenden Fächern gelehrt:
Erziehungskunde: Das soll nicht das Blablafach von gestern sein, sondern ein Fach, das allen Schülern Lebensratgeber für alle Bereiche ihres Lebens aufzeigt.
Wirtschaft: Den Schülern muss klar gemacht werden, dass nur eine erfolgreiche und funktionierende Wirtschaft, die verkaufbare Produkte herstellt, zu sicheren Arbeitsplätzen führt, mit denen man sein Leben erfolgreich gestalten und seine normalen Ziele erreichen kann. Ein Land braucht daher leistungswillige, engagierte Arbeiter und keine Leute, die alle Sozialmaßnahmen für sich zu nutzen, die eh fast alle abzuschaffen sind, aber nicht zu arbeiten gedenken. Den Schülern muss klar gemacht werden, dass vor allem anderen eine Gesellschaft und die Wirtschaft so eingerichtet werden muss, dass qualitativ gute und kostengünstige Produkte hergestellt werden können und damit ihr Arbeitsplatz und ihr Wohlstand gesichert werden und das nur so.
Politik: Hier ist darauf zu achten, dass die Schüler zur Verteidigung der Menschenrechte und der Demokratie erzogen werden, das heißt im Innern zur Unterstützung der Polizei und nach außen durch den Wehrdienst. Die Schüler sollen begreifen, dass Schulden nicht gemacht werden dürfen, weil sie Diebstahl am Nachwuchs sind und dass es möglichst wenig Sozialleistungen geben darf, damit alle arbeiten und etwas für die Gesellschaft leisten müssen, Schmarotzer müssen angeprangert werden.
d. Ehrliche Beurteilung
Mit dem Schönfärben bei Zeugnissen und in den Schülerakten muss Schluss sein. Um ein klares Bild eines Schülers zu bekommen, auch unter dem Gesichtspunkt der Förderung, muss es zu ehrlichen Beurteilungen seines Bildungsstands, also seiner kognitiven, affektiven, sozialen und haptischen Fähigkeiten kommen, aber auch sein Erziehungsstatus mit dem Ziel eines anständigen Menschen muss klar ausgedrückt werden.
f. Gesellschaftlicher Wandel
Es muss in der Gesellschaft zu einer Rückbesinnung auf die Werte kommen, die eine solche funktionsfähig und erfolgreich macht. Und diese müssen auch wieder in der Schule Einzug halten. Es sind dies: Disziplin, Leistungsbereitschaft, Bildungswilligkeit, Lernfreude, Arbeitsfreude, Zufriedenheit darüber, etwas geleistet zu haben, aber auch das Gefühl, ein anständiger Mensch zu sein. Alle müssen das Ziel haben, sich in der Schule und im Leben leistungsbereit und diszipliniert zu verhalten, um die Ziele der Gesellschaft zu erreichen. Im gelebten Gedankengut der Menschen muss der Wille zur Leistung, zur Arbeit, wirtschaftliches Verständnis und die Bedeutung von Schuldenfreiheit und Verteidigungsbereitschaft nach innen und außen sein. Nur so kann die Schule und die Gesellschaft gerettet
e. Richtiger Unterricht
Richtiger Unterricht ist kein Schwatz-, kein Probier-, kein Präsentationsunterricht, sondern knallharte Arbeit und echtes Lernen. Der Unterricht läuft richtig so ab:
- Ankündigung und Motivation für die Aufgabe.
- Dann erklärt der Lehrer genau, wie es richtig geht, die Schüler werden nicht zu Autodidakten, die selbst ihren Weg finden, denn der ist immer falsch.
- Nun folgt keine Schatzphase, sondern eine lange Erarbeitungs- oder Übungsphase, in der der Lehrer von Schüler zu Schüler herumgeht und ihn korrigiert und ihm hilft. Diese wird nicht durch Geschwätz unterbrochen.
- Abschließend wird die richtige Lösung vom Lehrer gezeigt, er erklärt alles nochmals.
- Nur bei wertenden Unterrichtsinhalten werden Meinungen abgegeben.
- Es folgt eine vertiefende Hausaufgabe.
- Der Lehrer korrigiert alle Arbeiten des Schülers, ist verpflichtet, alle Schwächen eines Schülers aufzudecken und ihm differenziert und individuell Förderungsvorschläge zu machen, die er ebenfalls überprüfen und dokumentieren muss. Diese Arbeit, und nicht pädagogisches Blabla oder irgendeine Show muss die Basis der Bewertung des Lehrers sein. Ich weiß, dass macht echt Arbeit, liebe Kollegen, aber da müsst ihr durch, nicht nur recht modern daherschwafeln. Und auch die Schulräte müssen da durch, nein, der Lehrer darf sich nicht mehr für euch in eine sinnlose Show stürzen, sondern sollte einfach solide Arbeit machen. Das zu überprüfen ist eure Aufgabe, wenn ihr Unterhaltung wollt, geht ins Kino.
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